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Internationales Doppel - Schleiferlturnier Kitzbühel 2017

05.12.2017 von Claus Ernst

Bericht „Schleifer-Turnier“ in Kitzbühel

Am vergangenen Sonntag, 3. Dezember 2017, fand in Kitzbühel das alljährlich beliebte „Schleiferlturnier“ statt. Bei diesem Bewerb wird jedem Teilnehmer für jede Runde ein neuer Partner zugelost. Erringt man einen Sieg, so darf man sich ein „Schleiferl“ auf den Schläger binden. Der mit den meisten „Schleiferl“ gewinnt am Ende. In diesem Jahr gab es eine Rekordbeteiligung von 62 Spielern, 2 Spieler mussten krankheitsbedingt absagen.

Vom SBV nahmen dieses Jahr nur Thomas Aigner und Martin Eder teil, da sich die Veranstaltung mit diversen anderen Turnieren überschnitt.

Martin konnte ja das Turnier bereits 2 x gewinnen, nämlich im Jahr 2014 und 2015, somit rechnete er sich auch heuer wieder Chancen auf einen Spitzenplatz aus. Bei einem Turnier mit so einem Modus zählt natürlich nicht nur das eigene Können sondern auch das Können das Partners, der einem zugelost wird. Martin hatte eigentlich nur in der 2. Runde etwas „Lospech“, trat er doch mit einem Kitzbühler „Youngster“ gegen eine arrivierte Paarung an.

Das Spiel war leider nicht zu gewinnen, dennoch schaute am Ende ein 7. Platz heraus, was zwar nicht berauschend, aber bei dem großen Teilnehmerfeld noch in Ordnung war. Zudem hatte Martin noch ein Freilos, was ihn in der Endabrechnung nochmals 2 Plätze zurückwarf.

Thomas nahm das erste Mal am Turnier teil. Von der Spielstärke her sollte er sich auch in den vorderen Rängen platzieren können, doch Fortuna meinte es nicht besonders gut mit ihm, spielte er doch mit zahlreichen schwächeren Spielern und unterlag so 4 Mal. Auf der Habenseite standen allerdings auch 5 Siege, was am Ende Platz 21 ergab. Sicherlich nicht dem Leistungsniveau von Thomas entsprechend, aber immerhin im vorderen Mittelfeld.

Sieger wurde diesmal Toni Vitt vom Heimatverein Kitzbühel. Bemerkenswerterweise gab es gleich 4 Spieler, die keine Partie verloren und teilweise sogar dasselbe Satzverhältnis aufwiesen. Bei der Punktedifferenz hatte dann allerdings Toni die Nase vorn und konnte sich so seine erste Kitzbühler „Gams“ sichern. Beste Dame wurde Renate Perschinka, ebenfalls vom BC Kitzbühel, die sich unmittelbar hinter Martin auf den 8. Platz und damit auch im Spitzenfeld, klassieren konnte. Sie verlor auch nur 1 Partie.

Um ca. 17.30 h war das Turnier dann beendet. Großes Lob gebührt den Kitzbühlern, für den reibungslosen Ablauf des Turnieres und den wirklich tollen Sachpreisen. Auch hier hatte Martin mehr Losglück als Thomas, zog er mit der Nummer 12 doch eine „anständige“ Nummer, die es ihm ermöglichte, einen Tagesschipass der Kitzbühler Bergbahnen im Wert von EUR 55,-- mit nach Hause zu nehmen. Für Thomas blieb mit der Nr. 54 nur mehr ein 6er Tragerl Radler, was er aber mit Humor nahm, es soll auch schon schlimmere Sachpreise gegeben haben.

Noch eine Anmerkung in eigener Sache: Vielleicht wäre es machbar, dass man das Turnier in eine A bzw. B-Gruppe der Stärke nach unterteilt. So käme sicherlich das eine oder andere spannendere Match zustande. Die Leistungsunterschiede waren heuer doch ziemlich deutlich. Durch so eine Maßnahme könnte der Spielspaß noch weiter gesteigert werden.

Dennoch lässt sich ein sehr positives Fazit ziehen. Großer Dank gebührt natürlich den Organisatoren Gerry und Babsi sowie allen helfenden Händen des BC Kitzbühel.

Wir vom SBV werden sicherlich weiter Werbung für dieses Turnier machen und hoffen, nächstes Jahr wieder mit einer größeren Abordnung am Start zu sein.

Martin Eder

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